STUTTGART (18.09.2009) - Mit Entschiedenheit hat der Deutsche Journalisten-Verband die Forderungen der Zeitschriftenverleger nach umfangreichen Absenkungen des Manteltarifvertrags zurückgewiesen
Nach der am 18.09.2009 ersten Verhandlungsrunde zwischen den Gewerkschaften DJV und ver.di und dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger in Berlin erklärte DJV-Verhandlungsführer Kajo Döhring: "Die Verleger planen den Frontalangriff auf den Flächentarifvertrag, der zu massiven Einbußen für die rund 9.000 Redakteurinnen und Redakteure führen soll."
In der Verhandlungsrunde stellten die Verleger ihre Forderungen an einen neuen Manteltarifvertrag vor. Demnach
Darüber hinaus zielten die Verleger in der Berliner Verhandlungsrunde auf Entlastungen bei den Beiträgen zur Presseversorgung ab. Als Alternative nannte die VDZ-Delegation, Neueinstellungen künftig von der Presseversorgung auszunehmen. "Die Altersversorgung der Journalisten ist keine verzichtbare Kür, sondern ein Grundpfeiler der sozialen Absicherung", sagte der DJV-Verhandlungsführer. "Das Fazit lautet: länger arbeiten bei weniger Geld und abgesenkter Altersversorgung."Über die Ergebnisse der Tarifrunde Zeitschriften wird der DJV-Gesamtvorstand als Große Tarifkommission beraten. Die zweite Tarifrunde wurde für den 23. November in Hamburg vereinbart. Landesgeschäftsführer Marc Ecker ist Mitglied der DJV-Verhandlungskommission für den Zeitschriftentarif.
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Termine 
13.-14.04.2010 - JA Stuttgart
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