Jeder dritte Freie Journalist
spürt Wirtschaftskrise im Honorar

Die Wirtschaftskrise ist bei den Freien angekommen: Jeder dritte von ihnen musste bereits einen signifikanten Auftragsrückgang registrieren. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage hervor, die der DJV unter freien Journalistinnen und Journalisten durchgeführt hat.

Für zwei Drittel der Freien hat sich bisher die Auftragslage im Großen und Ganzen nicht verschlechtert, einige haben sogar mehr zu tun als früher. Im Durchschnitt erzielen die hauptberuflich tätigen Freien ein Jahreseinkommen von 24.436 Euro. Allerdings stellen viele von ihnen eine deutlich nachlassende Zahlungsmoral der Verlage fest, die von schleppenden Honorarzahlungen bis zu Versuchen des Honorardumpings reicht. Der DJV appellierte deshalb an die Verlage, nicht an den freien Journalisten zu sparen. Denn ohne sie könnte kaum eine Zeitung oder Zeitschrift noch erscheinen.

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