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Holtzbrinck-Verlagsgruppe
verkauft Zeitungen an früheren Chef

Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck verkauft ihre wichtigsten Print-Titel an den ehemaligen Chef Dieter von Holtzbrinck, der sich 2006 aus dem Familienkonzern zurückzogen hatte. Derzeit leitet Dieter von Holtzbrincks Bruder Stefan von Holtzbrinck die Verlagsgruppe.

Dieter von Holtzbrinck übernimmt jetzt Handelsblatt, Wirtschaftswoche, Tagesspiegel und 50 Prozent der Zeit. Regionalzeitungen wie der Südkurier, die Saarbrücker Zeitung, die Lausitzer Rundschau, Cottbus, der Trierische Volksfreund und die Main-Post sollen in der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck bleiben. Der neue Chef kündigte unterdessen an, den von seinem Bruder eingeschlagenen Sparkurs fortzusetzen. Dabei stünden auch Redakteursstellen beim Handelsblatt auf dem Spiel, hieß es.

Stuttgarter Holtzbrinck-Deal
vom Kartellamt abgesegnet

STUTTGART/BERLIN – Dem Übergang wichtiger Verlagsteile von Stefan von Holtzbrinck auf Dieter von Holtzbrinck steht nichts mehr im Wege. Das Bundeskartellamt gab dieser Tage grünes Licht. Danach darf die neu gegründete DvH Medien GmbH das Handelsblatt, den Tagesspiegel und wie geplant 50 Prozent der Wochenzeitung Die Zeit übernehmen. Die Übernahme der Zeit-Anteile soll in zwei Tranchen im kommenden Jahr erfolgen. Der alte und der neue Medienkonzern haben ihren Firmensitz in Stuttgart.

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