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DJV kritisiert die Pläne des SWR zum Abbau von regionalen Sendeflächen

Stuttgart (17.02.2012) - Der DJV Baden-Württemberg kritisiert die von Intendant Peter Boudgoust angekündigte Streichung der sogenannten subregionalen Sendungen in Südbaden im kommenden Jahr und die geplante Abschaffung der sieben regionalen SWR4-Frühsendungen in Baden-Württemberg zum Jahr 2016.  Dies  bedeutet eine starke Einschränkung der regionalen Vielfalt der Hörfunk- Berichterstattung des SWR.

In seinem Schreiben vom 10.2.2012 an die SWR-Studiomitarbeiter hatte Intendant Boudgoust sich zugleich für eine weitere Stärkung von „Aktualität“ und „Regionalität“ ausgesprochen. Wie dieses Ziel mit dem Verzicht auf Sendeflächen vereinbar sein soll, erschließt sich bisher nicht.

Unsere Sorgen gelten besonders den betroffenen freien Mitarbeitern. Sie fragen sich, wie „die weitreichenden Garantien zur Beschäftigungssicherung“, die der Intendant anspricht, mit dem verkündeten Verzicht auf ihre bisherigen Tätigkeiten vereinbar sein soll.

Bei den Betroffenen handelt es sich  überwiegend um langjährig Beschäftigte des SWR und seiner Vorgängeranstalten. Der DJV erwartet, dass ihnen konkrete Vorschläge gemacht werden, wie ihre Beschäftigung nach Abschaffung ihrer bisherigen Beschäftigungsmöglichkeiten  aussehen soll.

Ehe Sendungen gestrichen werden, muss der SWR Pläne vorlegen, wie die vom Intendanten angesprochene „mulitmediale Zukunft“ der Studios und ihrer Regional- und Korrespondentenbüros aussehen soll. Dabei muss erkennbar sein, wie eine breite Berichterstattung aus den Regionen ohne die jetzt vorhandenen regionalen Sendungen aussehen soll.