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Seit Dezember 2010 laufen die aktuellen Tarifauseinandersetzungen für Redakteurinnen und Redakteure bei Tageszeitungen. Die Fronten sind verhärtet. Die Arbeitgeber im Bundesverband Deutscher Zeitungsverlage bestehen auf einem Tarifwerk 2 mit Dumpinglöhnen, reduzierten Einstiegsgehältern für Volontärinnen und Volontäre und wollen auch die Altersversorgung in Frage stellen. Die derzeit letzte Verhandlungsrunde ging am 4. Mai 2011 erfolglos zu Ende, die Verleger haben die Verhandlungen abgebrochen.
Die Empörung in den Betrieben ist groß. Alleine in Baden-Württemberg beteiligten sich bereits an einem ersten Warnstreik 15 Redaktionen, mehr als 450 Kolleginnen und Kollegen kamen zu einer zentralen Streikveranstaltung und Demonstration nach Stuttgart.
In der Nachbesprechung zur Verhandlungsrunde am 5. Mai sahen die Mitglieder der DJV-Kommission keinen Ansatz für konstruktive Verhandlungen. "Es war klar, dass ohne nachhaltigen Druck aus den Betrieben die Arbeitgeber kaum zu einer Rückkehr an den Verhandlungstisch mit annehmbaren Vorschlägen zu bewegen sind. Seitens der Redakteure steht immer noch die Forderung nach einer linearen Erhöhung der Gehälter von 4 Prozent, und zwar ohne Veränderungen am Tarifgefüge", sagte Jan Cerny, Mitglied der Verhandlungskommission. Auch die nächste Verhandlungsrunde am 15. Juni ging erfolglos zu Ende. Die Urabstimmungen ergaben in Baden-Württemberg eine große Mehrheit für Streik.
Termine 15.-16.02.2012- JA Stuttgart
Moderation von Veranstaltungen – Überzeugen vor Publikum
28.-29.02.2012- JA Stuttgart
Journalismus 2.0: Cossmediales Arbeiten Workshop – Reihe mit drei Modulen Modul I – Crossmedia – Management